Prinzipien der Peeling-Verfahren, erklärt von einem Dermatologen, und geeignete Kandidaten für jede der 3 Arten

Peeling ist eine chemische Reaktion, deren Eindringtiefe durch pH-Wert und Konzentration gesteuert wird. Epidermale (AHA), poröse (BHA) und dermale (TCA) Peelings unterscheiden sich in ihrer Wirkungsweise. Selbst bei gleicher Glykolsäure ist die Erholungszeit bei einer 30%igen Lösung mit einem pH-Wert von 2,8 dreimal so lang wie bei einer 70%igen Lösung mit einem pH-Wert von 1,5. Der pH-Wert ist entscheidender für das Ergebnis als die Konzentration. Für fettige Haut in den Zwanzigern und pigmentierte Haut in den Vierzigern eignen sich Peelingmittel…
Die Wissenschaft des chemischen Peelings
- Wirkt im pH-Bereich von 0,5 bis 3,5
- Die Eindringtiefe ist von der Epidermis bis zu 0,6 mm einstellbar
- 12 FDA-zugelassene Inhaltsstoffe
Beim Peeling wird die Haut nicht einfach „abgetragen“, sondern es werden Proteinbindungen aufgebrochen.
„Entfernt man dabei nicht einfach nur abgestorbene Hautzellen?“ – Diese Frage führt bei 90 % der Menschen zu einem Missverständnis des Peelings. Ein Peeling ist ein Verfahren, bei dem die Desmosomenproteine, die für die Haftung zwischen den Keratinozyten verantwortlich sind, chemisch aufgebrochen werden.
Wenn eine saure Lösung mit einem pH-Wert von 3,0 oder niedriger mit der Haut in Kontakt kommt, werden die Kalziumionenbindungen zwischen den Keratinozyten aufgebrochen. Während dieses Prozesses löst sich die Hornschicht (Stratum corneum) und die Haut schuppt sich ab. Seit die FDA in den 1990er-Jahren eine 70%ige Glykolsäurekonzentration zugelassen hat, werden derzeit zwölf verschiedene Peelingmittel mit einem pH-Wert zwischen 0,9 und 3,8 in der klinischen Praxis eingesetzt. Selbst bei gleichen Inhaltsstoffen führt eine pH-Wert-Differenz von 0,5 zu einer Eindringtiefe von 0,1 mm. Die Epidermis ist durchschnittlich 0,1 mm dick, die Tiefe bis zur oberen Dermis beträgt 0,6 mm. Beim Peeling wird dieser Bereich durch Anpassung von Konzentration und pH-Wert gezielt beeinflusst, um zu bestimmen, in welche Hautschicht die Proteine freigesetzt werden. Laut einem Bericht der Koreanischen Dermatologischen Gesellschaft aus dem Jahr 2021 ist die Hautregenerationsrate nach einem Peeling proportional zur Eindringtiefe. Die Epidermis erneuert sich alle 3–5 Tage, die Dermis alle 7–14 Tage.
- Desmosom-Proteinabbau → Ablösung des Stratum corneum
- Calciumbindungsspaltung bei pH 3,0 oder darunter
- 12 FDA-zugelassene Peeling-Wirkstoffe, pH-Bereich 0,9–3,8
Epidermaler Typ (AHA) vs. Porentyp (BHA) – Die Löslichkeit bestimmt das Ziel

Peeling-Wirkstoffe werden im Allgemeinen in wasserlösliche AHA (Alpha-Hydroxysäure) und fettlösliche BHA (Beta-Hydroxysäure) unterteilt. Dieser Unterschied führt zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen nach der Anwendung. Glykolsäure und Milchsäure, die Hauptbestandteile von AHA, lösen sich in Wasser und dringen schnell in die Hornschicht der Epidermis ein. In Konzentrationen von 30 % bis 70 % exfolieren sie die gesamte Epidermis (0,1–0,15 mm) gleichmäßig. Salicylsäure in BHA hingegen löst sich im Talg und dringt tief in die Poren ein. Selbst bei Konzentrationen von 20–30 % dringt es bis zur Öffnung der Talgdrüse (0,2 mm tief) vor und entfernt so Komedonen und Mitesser. In der klinischen Praxis ist Glykolsäure 50 % (pH 2,5) das Mittel der Wahl zur Verbesserung von Pigmentstörungen, während Salicylsäure 20 % (pH 3,0) die erste Wahl bei zu Akne neigender Haut ist. Obwohl beide einen Peeling-Effekt haben, unterscheiden sich ihre Wirkmechanismen. Wichtig: Bei der Anwendung von AHA auf fettiger Haut wird nur die Oberfläche abgetragen, der Talg verbleibt in den Poren. Bei der Anwendung von BHA auf trockener Haut verschlimmert sich die Trockenheit durch die übermäßige Ölentfernung. Die Wahl der richtigen Löslichkeit ist entscheidend für den Erfolg der Behandlung.
| Inhaltsstoffe | Löslichkeit | Eindringtiefe | Hauptziele |
|---|---|---|---|
| Glykolsäure | Wasserlöslich | Epidermis 0,1–0,15 mm | Pigmentierung, raue Textur |
| Milchsäure | Wasserlöslich | Epidermis 0,08–0,12 mm | Trocken, fein Falten |
| Salicylsäure | Fettige Haut | 0,2 mm tief in den Poren | Akne, Talg |
- AHA: Wasserlöslich, wirkt in der Epidermis
- BHA: Öllöslich, wirkt in den Poren
- Unterschied in der Anwendung zwischen 50%iger Glykolsäure und 20%iger Salicylsäure
Dermales Peeling (TCA) – dringt bis zu einer Tiefe von 0,3 mm in die Kollagenschicht ein
TCA (Trichloressigsäure) ist ein Peelingmittel mittlerer bis hoher Intensität, das tiefer in die Haut eindringt als Die Behandlung erfolgt von der Epidermis bis zur oberen Dermis (0,3–0,6 mm). Die Konzentration liegt üblicherweise zwischen 15 und 35 %. Konzentrationen ab 30 % sind ausschließlich für medizinische Einrichtungen bestimmt. TCA induziert eine Proteinkoagulationsreaktion. Bei Schädigung der Fibroblasten in der Dermis werden umgehend TGF-β-Signale (Transformierender Wachstumsfaktor-beta) freigesetzt, und die Kollagenneubildung beginnt innerhalb von 7 bis 10 Tagen. Laut klinischen Daten der Koreanischen Akademie für Ästhetische Plastische Chirurgie aus dem Jahr 2020 erhöhte sich die Kollagendichte in der Dermis nach drei Behandlungen mit 25%iger TCA um durchschnittlich 18 %. Dieser Effekt wird bei einem epidermalen Peeling nicht beobachtet. Die Erholungsphase ist jedoch mit 7 bis 14 Tagen lang. Bei Auftreten von Frosting (Bildung weißer Kristalle) während der Behandlung ist eine sofortige Neutralisierung erforderlich. Zu tiefes Eindringen erhöht das Risiko der Narbenbildung. Vorsicht: TCA-Konzentrationen von 30 % oder höher können bei unzureichender Tiefenkontrolle zu Hautschäden führen. Die Anwendung muss in einer medizinischen Einrichtung mit Epikutantest- und Neutralisationsprotokollen erfolgen.
- TCA-Eindringtiefe 0,3–0,6 mm
- Proteinkoagulation → TGF-β-Sekretion → Kollagenresynthese
- 25 % höhere Kollagendichte +18 % nach 3 Behandlungen
Talgdrüsentyp (20+) vs. Pigmentierter Typ (40+) – Kriterien für die Auswahl eines Peelings je nach Hauttyp

Bei fettiger und zu Akne neigender Haut in den Zwanzigern sind übermäßige Talgproduktion und Verhornung der Poren die Hauptprobleme. In diesem Fall ist ein Peeling mit 20–30 % Salicylsäure die erste Wahl. Da es öllöslich ist, dringt es tief in die Talgdrüsen ein und löst Komedonen direkt auf.
Bei pigmentierter Haut in den Dreißigern und Vierzigern lagern sich Melaningranula in der Basalschicht der Epidermis ab. Das Pigment muss gleichmäßig über die gesamte Epidermis mit einem 50–70%igen Glykolsäurepeeling mit einem pH-Wert von 2,5 oder niedriger entfernt werden, um sicherzustellen, dass es mit abgestoßen wird. Bei Haut mit nachlassender Elastizität ab 40 Jahren nimmt die Kollagendichte in der Dermis ab. In diesem Fall ist es wirksam, die Hauterneuerung mit einem mittelintensiven TCA-Peeling (15–25%) anzuregen. Finden Sie eine Klinik bei K-Dia, in der Sie eine Hauttypbestimmung erhalten und sich zu geeigneten Peelings beraten lassen können. Kliniken mit Hautanalysegeräten gewährleisten eine präzise pH-Wert- und Konzentrationsanpassung. Tipp: Der Hauttyp wird nicht allein durch das Alter bestimmt. Auch mit 40 Jahren kann BHA die erste Wahl sein, wenn Sie einen fettigen Hauttyp haben, während AHA für Menschen in ihren 20ern mit pigmentierter Haut geeignet ist. Mischhauttypen können auch kombiniert werden.
| Hauttyp | Hauptproblem | Empfohlenes Peeling | Konzentration·pH-Wert |
|---|---|---|---|
| Ölige Haut ab 20 Jahren·Akne | Übermäßige Talgproduktion, Verhornung der Poren | Salicylsäure (BHA) | 20–30 %, pH 3,0 |
| Pigmentierung ab 30–40 Jahren | Melaninablagerungen | Glykolsäure (AHA) | 50–70 %, pH 2,5 |
| Verlust der Elastizität ab 40 Sekunden | Abnahme der Kollagendichte | TCA | 15–25 %, pH 1,5 |
- Fettige Haut → Salicylsäure 20–30 %
- Pigmentierte Haut → Glykolsäure 50–70 %
- Elastizitätsverlust → TCA 15–25 %
Variablen sind wichtiger als die Konzentration — pH-Wert und Einwirkzeit bestimmen das Ergebnis
Selbst bei gleicher 70%iger Glykolsäure ist die Behandlung mit pH 1,2 und pH 2,8 völlig unterschiedlich. Je niedriger der pH-Wert, desto höher der Dissoziationsgrad, wodurch mehr Wasserstoffionen in die Haut eindringen können. In der klinischen Praxis erreicht 70%ige Glykolsäure bei pH 1,5 die obere Dermis innerhalb von 2 bis 3 Minuten, während pH 2,8 selbst nach 5 bis 7 Minuten Einwirkzeit in der mittleren Epidermisschicht verbleibt. Die pH-Wert-Kontrolle ist entscheidend für die Tiefenwirkung. Obwohl es Produkte mit festen pH-Werten gibt, wie z. B. Obagi Blue Peel (TCA 20–30 %), messen die meisten medizinischen Einrichtungen den pH-Wert in Echtzeit mit einem pH-Meter und passen die Konzentration entsprechend an. Auch die Einwirkzeit ist wichtig. 30%ige Salicylsäure dringt innerhalb von 3 Minuten tief in die Poren ein, kann aber bei einer Einwirkzeit von über 5 Minuten zu starker Trockenheit und Rötungen führen. Die Einhaltung der Zeitvorgabe ist entscheidend. Wichtig: 70 % aller Fälle, in denen ein Peeling fehlschlägt, sind auf Fehler bei der pH-Wert-Einstellung und der Einwirkzeit zurückzuführen. Führen Sie die Behandlung nicht allein aufgrund der Angabe „70 % Peeling“ durch. Überprüfen Sie unbedingt den pH-Wert und das Zeitprotokoll.
- pH 1,2 vs. 2,8 → 2-facher Unterschied in der Eindringtiefe
- Glykolsäure 70 % pH 1,5 = 2–3 Minuten Einwirkzeit
- Salicylsäure 30 % Risiko übermäßiger Austrocknung bei mehr als 5 Minuten Einwirkzeit
48 Stunden nach der Behandlung – Neutralisierung und Befeuchtung tragen zur Hälfte zum Ergebnis bei

Unmittelbar nach dem Peeling sinkt der pH-Wert der Haut unter 3,0. In diesem Zustand muss sofort ein Neutralisierungsmittel (z. B. Natriumhydrogencarbonat) aufgetragen werden, um die Säurereaktion zu stoppen. Bleibt dies unbehandelt, kommt es zu übermäßiger Exfoliation.
Der transepidermale Wasserverlust (TEWL) ist 24 bis 48 Stunden nach der Behandlung dreimal höher als üblich. Feuchtigkeitscremes mit Hyaluronsäure oder Ceramiden sollten 4- bis 5-mal täglich aufgetragen werden, um Trockenheit und Brennen zu lindern. Die Exfoliation dauert bei epidermalen Peelings 3 bis 5 Tage und bei TCA-Peelings 7 bis 10 Tage. Das gewaltsame Entfernen abgestorbener Hautzellen während dieser Zeit erhöht das Risiko einer postinflammatorischen Hyperpigmentierung (PIH) um das Dreifache. Die Anwendung einer beruhigenden, vom Ministerium für Lebensmittel- und Arzneimittelsicherheit zugelassenen Creme (mit Panthenol, Cica oder Aloe Vera) verkürzt die Dauer des Erythems um durchschnittlich 40 %. Informieren Sie sich bei K-Dia über Kliniken mit umfassender Nachsorge. Achtung: Saunabesuche, Alkoholkonsum und intensive körperliche Betätigung innerhalb von 48 Stunden nach dem Eingriff können das Erythem aufgrund der Gefäßerweiterung verschlimmern. Sonnenschutz (LSF 30 oder höher) ist beim Aufenthalt im Freien unerlässlich.
- Unmittelbar nach der Behandlung: pH-Wert 3,0 oder niedriger → Neutralisierung unbedingt erforderlich
- Der transepidermale Wasserverlust (TEWL) erhöht sich um das Dreifache → 4- bis 5-mal täglich Feuchtigkeitscreme auftragen
- Forciertes Peeling erhöht das Risiko für postinflammatorische Hyperpigmentierung (PIH) um das Dreifache
Vergleich nach Peeling-Typ
AHA-Epidermales Peeling [Verbessert Pigmentierung und Hautstruktur]
- Inhaltsstoffe: Glykolsäure, Milchsäure
- Penetration: 0,1–0,15 mm in die Epidermis
- Erholung: 3–5 Tage
- Geeignet für: Pigmentflecken, raue Haut
Wasserlöslich, daher entfernt es die gesamte Epidermis gleichmäßig
BHA Porenpeeling [Akne & Talgregulierung]
- Inhaltsstoffe: Salicylsäure
- Eindringtiefe: 0,2 mm in die Poren
- Erholung: 3–5 Tage
- Geeignet für: Fettige, zu Akne neigende Haut
Öllöslich, daher dringt es tief in die Talgdrüsen ein
TCA-Dermalpeeling [Verbesserung der Elastizität & Falten]
- Inhaltsstoffe: TCA 15–35 %
- Penetration: Obere Dermis 0,3–0,6 mm
- Erholung: 7–14 Tage
- Geeignet bei: Elastizitätsverlust, tiefen Falten
Fördert die Kollagenresynthese. Nur für medizinische Einrichtungen.
Häufige Irrtümer
Irrtum Je höher der TCA-Gehalt, desto effektiver ist das Peeling. Konzentration
Wahrheit pH-Wert und Einwirkzeit sind wichtiger als die Konzentration. Glykolsäure mit 50 % (pH 1,5) dringt nach 3 Minuten Einwirkzeit tiefer ein als mit 70 % (pH 2,8) nach 7 Minuten. Die richtige pH-Wert-Einstellung entsprechend Ihrem Hauttyp und Ihren Zielen ist entscheidend für ein erfolgreiches Peeling. Unüberlegt hohe Konzentrationen erhöhen lediglich das Risiko von übermäßiger Exfoliation und postinflammatorischer Hyperpigmentierung (PIH).
Irrtum Wenn sich nach einem Peeling keine abgestorbenen Hautzellen ablösen, ist die Behandlung nicht erfolgreich.
Wahrheit Bei einem sehr oberflächlichen Peeling sind abgestorbene Hautzellen mit bloßem Auge nicht sichtbar. Dies liegt daran, dass es lediglich die Verbindungen zwischen den Keratinozyten lockert, um die Zellerneuerung anzuregen. Dicke Schichten abgestorbener Haut sind sogar ein Zeichen für ein Peeling mittlerer oder höherer Intensität. Die Wirkung sollte nach 2 bis 4 Wochen anhand von Hautstruktur und -ton beurteilt werden.
Absolut verbotene Handlungen vor und nach dem Peeling
- Verwenden Sie Retinol-, AHA- oder BHA-Kosmetika 2 Wochen vor dem Eingriff nicht mehr (Übermäßige Penetration bei dünner Hornschicht).
- Verwenden Sie am Tag des Eingriffs kein Make-up oder Reinigungsschaum (Tenside beeinträchtigen die Wirkung des Peelingmittels).
- Verwenden Sie innerhalb von 48 Stunden nach dem Eingriff keine Peelings, Peelingpackungen oder -cremes (dreifach erhöhtes Risiko für postinflammatorische Hyperpigmentierung).
- Verzichten Sie während der Erholungsphase auf Sauna, Dampfbad, Alkohol und intensive körperliche Betätigung (Rötungen verschlimmern sich durch Gefäßerweiterung).
- Verwenden Sie 2 Wochen nach dem Eingriff unbedingt Sonnenschutzmittel (fünffach erhöhtes Risiko für postinflammatorische Hyperpigmentierung). Hyperpigmentierung)
Häufig gestellte Fragen
Nach einem epidermalen Peeling (AHA/BHA) können Sie Ihr Gesicht ab 24 Stunden nach der Behandlung mit lauwarmem Wasser waschen. Wir empfehlen jedoch die Verwendung eines milden Reinigungswassers anstelle eines Reinigungsschaums. Nach einem TCA-Peeling können Sie Ihr Gesicht ab 48 Stunden sanft waschen. Tupfen Sie es dabei trocken, anstatt zu reiben.
Ich habe zu Akne neigende Haut; ist AHA oder BHA das Richtige für mich?
Wenn Ihre Akne hauptsächlich entzündlich ist (in Form von roten Pickeln), ist ein Peeling mit 20–30 % Salicylsäure (BHA) geeignet. Da es öllöslich ist, dringt es tief in die Talgdrüsen ein und löst Mitesser direkt auf. Bei Aknenarben (Hyperpigmentierung) ist ein Peeling mit 50%iger Glykolsäure (AHA) wirksamer.
Nach dem Peeling bilden sich dicke Schichten abgestorbener Hautzellen; kann ich diese entfernen?
Auf keinen Fall. Das gewaltsame Entfernen abgestorbener Hautzellen, bevor sie sich auf natürliche Weise ablösen, erhöht das Risiko einer postinflammatorischen Hyperpigmentierung (PIH) um das Dreifache. Sie müssen reichlich Feuchtigkeitscreme auftragen und 7 bis 10 Tage warten. Wenn Sie sich durch das Schälen der Haut Sorgen machen, wenden Sie sich an eine medizinische Einrichtung, um eine beruhigende Behandlung zu erhalten.
Was sollte ich zuerst tun, ein Peeling oder eine Laserbehandlung?
Das hängt vom Ziel ab. Wenn Hyperpigmentierung das Hauptziel ist, ist es effektiv, die Epidermis mit einem Peeling zu reinigen und dies 4 bis 6 Wochen später mit einer Laserbehandlung zur Hautstraffung zu kombinieren. Wenn das Ziel die Verbesserung der Hautelastizität ist, wird üblicherweise zunächst eine Laserbehandlung (z. B. fraktionierter Laser) durchgeführt und die Epidermis 2 bis 3 Wochen später mit einem Peeling verfeinert. Wie lange hält der Peeling-Effekt an? Die Wirkung von epidermalen Peelings (AHA/BHA) hält 4 bis 8 Wochen an, während die Wirkung von TCA-Peelings 3 bis 6 Monate anhält. Es gibt jedoch deutliche individuelle Unterschiede, die von der UV-Belastung und den Hautpflegegewohnheiten abhängen. Die Kombination von regelmäßigen Peelings (alle 6 bis 8 Wochen) mit Heimpflege (Retinol-/Vitamin-C-Serum) trägt dazu bei, die Wirkung zu verlängern. Ist ein Peeling während der Schwangerschaft oder Stillzeit möglich? Die Anwendung von Salicylsäure (BHA) wird während der Schwangerschaft nicht empfohlen. Glykolsäure (AHA) und Milchsäure sind zwar in niedrigen Konzentrationen (30 % oder weniger) möglich, jedoch gibt es individuelle Unterschiede. Daher sollten Sie vor einer Entscheidung unbedingt einen Frauenarzt oder Dermatologen konsultieren.
Dieser Inhalt dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine ärztliche Beratung. Die Ergebnisse von Peeling-Behandlungen variieren stark je nach Hauttyp, pH-Wert und Konzentration. Konsultieren Sie daher bitte unbedingt einen Spezialisten, bevor Sie eine Behandlung durchführen lassen. Es gibt individuelle Unterschiede, und Sie sollten umgehend eine medizinische Einrichtung aufsuchen, wenn Nebenwirkungen (Rötung, Pigmentierung, Infektion usw.) auftreten.
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