
Hierbei handelt es sich um einen äußerst komplexen Korrektureingriff, der dazu dient, Probleme wie gelockerten Lidstrich, Asymmetrie und Überkorrekturen nach vorangegangenen Augenoperationen zu beheben.
Eine Augenkorrekturoperation dient der Behebung von Problemen wie gelockertem Lidstrich, Asymmetrie, zu dicken oder zu hohen Lidfalten, mehreren Falten oder übermäßiger Verbreiterung der Augenlider, die nach vorangegangenen Doppellid-, Augenform- oder Kanthoplastik-Operationen aufgetreten sind. Aufgrund der begleitenden Narbenbildung und Verklebungen ist sie komplexer als die Erstoperation, weshalb eine präzise Planung unter Berücksichtigung des Gewebezustands entscheidend ist.
Der Eingriff wird durchgeführt, wenn der Lidstrich gelockert oder verblasst ist, eine Asymmetrie zwischen dem linken und rechten Auge besteht, der Lidstrich zu hoch oder zu dick ist, mehrere oder dreifache Lidstriche vorhanden sind oder die Augenform aufgrund einer übermäßigen Kanthoplastik unnatürlich wirkt. Auch die Korrektur einer wiederkehrenden Ptosis gehört dazu.
Vorhandene Narben und Verklebungen werden gelöst, die Schnittlinie gegebenenfalls angepasst und unzureichendes Gewebe verstärkt. Auch eine Wundrekonstruktion und eine Weichteiltransplantation können durchgeführt werden. Es wird empfohlen, diesen Eingriff nach einer ausreichenden Erholungsphase (in der Regel mindestens 6 Monate) nach der ersten Operation durchzuführen.
Aufgrund der Adhäsiolyse hält die Schwellung länger an (3–4 Wochen) als nach der ersten Operation, und das endgültige Ergebnis wird nach 3–6 Monaten beurteilt. Eine unnötige frühzeitige Revisionsoperation kann die Gewebeschädigung verstärken.
Aufgrund des begrenzten Gewebes und der Narbenbildung ist der Behandlungserfolg schwer vorherzusagen. Daher sollten Sie sich unbedingt von erfahrenen Medizinern mit umfassender Erfahrung in Revisionsoperationen beraten lassen. Mit jeder weiteren Operation nehmen Schwierigkeit und Einschränkungen zu.
Generell wird empfohlen, nach der ersten Operation mindestens sechs Monate abzuwarten, damit Schwellungen abklingen und sich das Gewebe stabilisieren kann. Schwere Komplikationen können jedoch einen frühzeitigen Eingriff erforderlich machen.
Da es je nach Zustand des verbleibenden Gewebes und der Narben Einschränkungen geben kann, ist es wichtig, mit dem Ärzteteam realistische Ziele zu vereinbaren.
Ja, das ist möglich. Viele dermatologische und plastisch-chirurgische Kliniken in Korea behandeln ausländische Patienten, und es gibt auch zahlreiche Krankenhäuser, die Beratungen oder Dolmetscherdienste in Fremdsprachen wie Englisch, Chinesisch und Japanisch anbieten. Auf K-Dia können Sie Krankenhausinformationen und echte Bewertungen vergleichen und sich vor Ihrem Besuch direkt per Chat beraten lassen.
Die Rückkehr zu den gewohnten Aktivitäten dauert in der Regel 5 bis 7 Tage. Die vollständige Genesung umfasst 5 bis 7 Tage für die Nahtentfernung und 3 bis 4 Wochen für die Abklingung von Schwellungen. Bei Kurzreisen empfiehlt es sich, genügend Zeit vor dem Eingriff einzuplanen, um den Heilungsverlauf direkt im Anschluss zu überprüfen und die Nachsorge sowie notwendige Vorsichtsmaßnahmen vorab mit dem Krankenhaus zu besprechen.
Die Kosten variieren je nach Krankenhaus, Umfang des Eingriffs, verwendeten Geräten und Materialien sowie der Narkosemethode erheblich. Da Korea über eine gut ausgebaute Infrastruktur für medizinische Eingriffe verfügt und Beratungen sowie Preisvergleiche relativ einfach sind, empfiehlt es sich, Angebote von mehreren Krankenhäusern einzuholen, anstatt sich nur auf eines zu verlassen. Preise und Kundenbewertungen der einzelnen Krankenhäuser finden Sie auf K-Dia.
Diese Information dient nur der allgemeinen Information und ist keine medizinische Beratung. Konsultieren Sie immer einen Facharzt, bevor Sie sich für ein Verfahren entscheiden.