Der Unterschied zwischen Pico-Toning und Laser-Toning: Welche Methode ist die richtige für meine Pigmentierung?

- Pico-Toning zersetzt Melanin mithilfe von Pikosekunden-Impulsen (einer Billionstel Sekunde) in physikalische Stoßwellen, während Laser-Toning Pigmente mit thermischer Energie im Nanosekundenbereich schmilzt.
- Die Wellenlänge von 532 nm eignet sich besonders für oberflächliche Sommersprossen und Hautunreinheiten, während 1064 nm für tiefes Melasma und Naevus Ota geeignet ist; Hautton und Pigmenttiefe bestimmen die Wahl der Wellenlänge.
- Obwohl Laser-Toning pro Sitzung günstiger ist, sind in der Regel insgesamt zehn oder mehr Sitzungen erforderlich. Pico-Toning hingegen ist pro Sitzung teurer, die Behandlung ist aber oft schon nach fünf bis sieben Sitzungen abgeschlossen, sodass die Gesamtkosten ähnlich sind.
Informationen Stand Juni 2026
Zusammenfassung der Zielunterschiede nach Wellenlänge
- Auswahl der Pico-Toning-Wellenlängen 532 nm · 1064 nm
- Durchschnittliche Anzahl der Laser-Toning-Sitzungen: 10–15
- Zielunterschiede: Oberflächliches Pigment vs. dermales Melanin
Übersicht
- Was ist der Unterschied zwischen Pico- und Toning-Laser?
- Impulseinheiten und Pigmentabbauverfahren im Wandel 532 nm vs. 1064 nm: Die Wellenlänge bestimmt die Zieltiefe Erholung vs. Nebenwirkungen: Was ist wichtiger? Vergleich von Sitzungen und Kostenstrukturen Letztendlich entscheiden mein Pigmentierungstyp und der Behandlungsplan Auswahlhilfe für Ihre Situation Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Pico-Toning und Laser-Toning?"
Letzte Woche zeigte jemand im Sprechzimmer einen Smartphone-Bildschirm. Ich hielt ihn hoch und fragte: „Doktor, hier steht, dass sowohl Pico-Toning als auch Laser-Toning Pigmentflecken entfernen. Worin besteht der Unterschied?“ „Welche Behandlung ist die richtige für mich?“ Als ich sah, wie er mit dem Finger über den Bildschirm wischte, um Preislisten verschiedener Kliniken anzuzeigen, merkte ich sofort, wie verwirrt er zwischen den beiden Behandlungen sein musste, die sich so zum Verwechseln ähnlich sahen.
Der Hauptunterschied zwischen Pico-Toning und Laser-Toning liegt in der Impulseinheit und der Wirkungsweise. Pico-Toning nutzt Pikosekunden-Impulse (eine Billionstel Sekunde), um Melanin mithilfe physikalischer Stoßwellen abzubauen, während Laser-Toning Pigmente mit thermischer Energie in Nanosekunden-Einheiten (eine Milliardstel Sekunde) auflöst. Dieser Unterschied bestimmt die Zielpigmenttiefe, die Heilungsgeschwindigkeit und die Anzahl der benötigten Sitzungen.
In diesem Artikel fasse ich die auf Ihre Pigmentierung abgestimmten Auswahlkriterien zusammen und gehe dabei auf alle Aspekte ein – von den wellenlängenbasierten Zielunterschieden der beiden Verfahren bis hin zu ihren Kostenstrukturen.
Die Impulseinheit beeinflusst die Methode des Pigmentabbaus.
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Die Pikosekundenpulse des PicoTonings haben eine so kurze Kontaktzeit zwischen Laser und Haut, dass sich die Wärme nicht auf das umliegende Gewebe ausbreiten kann. Stattdessen tritt ein photoakustischer Effekt ein, der die Melaninpartikel durch kurzzeitigen Druck physikalisch fragmentiert. PicoSure (Cynosure), 2013 von der FDA zugelassen, war der erste Pikosekundenlaser. Seitdem hat sich der Markt mit der Einführung von PicoWay (Candela), Enlighten (Cutera) und weiteren Geräten stark erweitert. Laser-Toning hingegen nutzt einen gütegeschalteten Nd:YAG-Laser, der im Nanosekundenbereich gepulst wird, um Melanin zu erhitzen. Es handelt sich um eine photothermische Lyse, bei der sich das Pigment durch die Wärmeabsorption allmählich zersetzt. Zu den bekanntesten Geräten gehören MedLite C6 (Hoya ConBio) und RevLite (Cynosure), die in Korea seit Mitte der 2000er-Jahre häufig zur Melasma-Behandlung eingesetzt werden. Obwohl beide Verfahren auf Melanin abzielen, bestimmt der Unterschied zwischen Pico-Toning, bei dem das Melanin mit Stoßwellen abgebaut wird, und Laser-Toning, bei dem es durch Hitze geschmolzen wird, die Erholungszeit und die Häufigkeit von Nebenwirkungen. Eine 2016 im Journal of the American Academy of Dermatology veröffentlichte klinische Studie zeigte, dass Pikosekundenlaser eine um etwa 30 % geringere Inzidenz von postinflammatorischer Hyperpigmentierung (PIH) aufwiesen als Nanosekundenlaser. Auch die durchschnittliche Anzahl der Behandlungen unterschied sich mit 7,2 gegenüber 12,5. Pikosekundenpuls 450–750 ps (PicoWay-Standard) Nanosekundenpuls 5–10 ns (Q-geschalteter Nd:YAG-Standard) Unterschied zwischen photoakustischem Effekt und photothermischer Zersetzung 532 nm vs. 1064 nm: Die Wellenlänge bestimmt die Zieltiefe Sowohl Pico-Toning als auch Laser-Toning ermöglichen die Auswahl von Wellenlängen von 532 nm und 1064 nm. 532 nm ist eine grüne Wellenlänge mit hoher Absorptionsrate durch epidermales Melanin. Dadurch eignet sie sich besonders für oberflächliche Sommersprossen, Hautunreinheiten und Altersflecken. 1064 nm hingegen ist eine Infrarot-Wellenlänge, die tief in die Dermis eindringt und gezielt dermale Pigmente wie Melasma oder Naevus Ota behandelt. Bei heller Haut (Fitzpatrick-Typen I–II) birgt die Anwendung von 532 nm ein geringes Risiko für postinflammatorische Hyperpigmentierung (PIH). Bei dunkler Haut (Typen III–IV) oder wenn dermales Melanin die Ursache ist, wie beispielsweise bei Melasma, ist 1064 nm sicherer. Die Leitlinien der Koreanischen Dermatologischen Gesellschaft von 2019 empfehlen den 1064-nm-Modus mit niedriger Leistung als primäre Behandlungsmethode für Melasma bei Koreanern. Selbst bei gleicher Wellenlänge besitzt Pico Toning dank seines Stoßwelleneffekts eine starke Pigmentauflösung, selbst bei reduzierter Leistung. Laser Toning hingegen erfordert eine höhere Leistung, um ausreichend Wärme zu übertragen und die Pigmente zu schmelzen. Daher bietet Pico Toning zwar deutlichere Ergebnisse pro Sitzung, Laser Toning ermöglicht jedoch eine größere Bandbreite an Leistungseinstellungen und eignet sich somit besser für empfindliche Haut.
| Wellenlänge | Zielpigment | Eignung für den Hautton | Anmerkungen |
|---|---|---|---|
| 532 nm | Oberflächliche Sommersprossen/Unreinheiten | Heller Hautton (Typ I-II) | Hohe epidermale Melaninabsorptionsrate |
| 1064 nm | Melasma/Ota-Nävus/Tiefe Pigmentierung | Dunkler Hautton (Typ III-IV) | Dermale Eindringtiefe 3-4 mm |
Bei der Wellenlängenwahl müssen Pigmenttiefe und Hautton berücksichtigt werden. Eine Diagnose durch einen Spezialisten ist erforderlich.
- 532 nm Epidermale Eindringtiefe ca. 1 mm
- 1064 nm, Eindringtiefe in die Dermis: 3–4 mm
- 1064 nm empfohlen für Fitzpatrick-Hauttyp III–IV
Erholung oder Nebenwirkungen – was ist angenehmer?

Pico-Toning verursacht weniger Hitzeschäden, sodass Rötungen unmittelbar nach der Behandlung innerhalb von 30 Minuten bis 1 Stunde abklingen und Make-up ab dem nächsten Tag aufgetragen werden kann. In den meisten Fällen heilt die Behandlung ohne Blutergüsse oder Krusten ab. Bei Laser-Toning hingegen entsteht Wärme, die Mikroödeme und Rötungen für 2–3 Tage nach der Behandlung verursachen kann. Bei hoher Lichtintensität kann es auch zu leichten Verbrühungen kommen.
Hinsichtlich der Nebenwirkungen weist Pico-Toning ein geringes Risiko für PIH (postinflammatorische Hyperpigmentierung) auf. Bei übermäßiger Lichtintensität besteht jedoch das Risiko einer vorübergehenden Vitiligo (Hypopigmentierung). Postinflammatorische Hyperpigmentierung (PIH) tritt nach Laser-Toning relativ häufig auf. Bei wiederholten Langzeitbehandlungen wurde zudem über das Auftreten von LITT (laserinduzierte transepidermale Melanineliminierung, auch bekannt als „Toning-Vitiligo“) berichtet. Daher ist Pico-Toning vorteilhaft für Berufstätige mit einem vollen Terminkalender und dem Wunsch nach schneller Regeneration. Laser-Toning bietet hingegen eine größere Sicherheitsmarge für empfindliche Haut oder Fälle, in denen eine Anpassung der Behandlungsintensität erforderlich ist. Tatsächlich beeinflussen Pigmentierungstiefe und Hautton die Wahl der Behandlungsmethode stärker als die Regenerationsgeschwindigkeit. Achtung: Mehr als zehn Laser-Toning-Behandlungen im Abstand von zwei Wochen erhöhen das Risiko für LITT (Toning-Vitiligo). Auch beim Pico-Toning kann es bei zu hoher Behandlungsintensität zu vorübergehender Vitiligo kommen. Daher ist es ratsam, die Behandlung nach fünf bis sieben Sitzungen zu beenden oder einen Abstand von mindestens vier Wochen einzuhalten.
- Rötung nach Pico-Toning: 30 Minuten bis 1 Stunde
- Rötung nach Laser-Toning: 2–3 Tage
- Die Häufigkeit von postinflammatorischer Hyperpigmentierung (PIH) ist bei Pico-Toning um ca. 30 % geringer (im Vergleich zu Nanosekunden-Toning).
Vergleich der Sitzungen und Kostenstruktur
Eine Laser-Toning-Sitzung kostet ca. 70.000 bis 120.000 Won. Üblicherweise sind 10–15 Sitzungen erforderlich. Bei einem Behandlungsintervall von 2–3 Wochen dauert die Behandlung 6–9 Monate, und die Gesamtkosten liegen zwischen 700.000 und 1.800.000 Won. Obwohl Pico-Toning mit 150.000 bis 250.000 Won pro Sitzung recht teuer ist, ist das Ergebnis oft schon nach 5 bis 7 Sitzungen zufriedenstellend, sodass sich die Gesamtkosten auf etwa 750.000 bis 1.750.000 Won belaufen. Selbst bei gleicher Anzahl an Sitzungen zeigt Pico-Toning schnellere Ergebnisse, da die Pigmente in jeder Sitzung abgebaut werden, während sich der Effekt beim Laser-Toning allmählich aufbaut. Wenn Sie wenig Zeit haben oder schnelle Ergebnisse wünschen, ist Pico-Toning die richtige Wahl. Wenn Sie Ihr Budget besser einteilen möchten oder empfindliche Haut haben und eine sanftere Behandlung bevorzugen, ist Laser-Toning die bessere Option. In letzter Zeit werden auch sogenannte Hybridprotokolle, die beide Verfahren kombinieren, immer häufiger angewendet. Beispielsweise werden die ersten drei Sitzungen mit Pico-Toning durchgeführt, um die Pigmente abzubauen, gefolgt von Laser-Toning, um verbleibendes Melanin zu entfernen. Dadurch kann die Gesamtzahl der Sitzungen auf 7–8 reduziert und gleichzeitig das Risiko von postinflammatorischer Hyperpigmentierung (PIH) gesenkt werden.
| Kategorie | Laser-Toning | Pico-Toning |
|---|---|---|
| Kosten pro Sitzung | 70.000–120.000 KRW | 150.000–250.000 KRW |
| Durchschnittliche Anzahl der Sitzungen | 10–15 Sitzungen | 5–7 Sitzungen |
| Gesamt Kosten | 700.000–1.800.000 KRW | 750.000–1.750.000 Won |
| Intervall | 2–3 Wochen | 4–6 Wochen |
Die Kosten können je nach Region, Umfang und medizinischer Einrichtung variieren. Die Anzahl der benötigten Sitzungen kann je nach Hautzustand variieren.
- Laser-Toning: durchschnittlich 10–15 Sitzungen
- Pico-Toning: durchschnittlich 5–7 Sitzungen
- Hybrid-Protokoll: 7–8 Sitzungen Sitzungen möglich
Letztendlich sind mein Pigmentierungstyp und der Behandlungsplan entscheidend.

Es gibt keine bedingungslos bessere Option zwischen Pico Toning und Laser Toning.Wenn Sie viele oberflächliche Pigmentflecken haben, Bei Hautunreinheiten und dem Bedarf an kurzer Erholungszeit ist Pico-Toning die schonendere Option. Bei tiefer Melasma und empfindlicher Haut ist Laser-Toning hingegen sicherer. Da Sie bei beiden Verfahren zwischen den Wellenlängen 532 nm und 1064 nm wählen können, ist es ratsam, zunächst Ihre Pigmentierungstiefe und Ihren Hautton bestimmen zu lassen, um die passende Wellenlänge festzulegen. Beachten Sie nicht nur den Einzelpreis, sondern vergleichen Sie die Gesamtkosten, die sich durch Multiplikation mit der Gesamtzahl der Sitzungen ergeben. Auch wenn Pico-Toning zunächst teuer erscheint, kann es günstiger sein als 12 Laser-Toning-Sitzungen, wenn es in nur 5 Sitzungen abgeschlossen ist. Sollten Sie nicht alle zwei Wochen in die Klinik kommen können, ist Pico-Toning im Abstand von 4–6 Wochen eine realistische Alternative.
- Pigmentierungstiefe, Hautton und Behandlungsplan sind die drei Auswahlkriterien.
- Vergleichen Sie die Gesamtkosten = Preis pro Sitzung × Anzahl der benötigten Sitzungen.
- Reduzierung der Sitzungen durch Hybridprotokoll möglich.
- Die Wahl der Wellenlänge (532 nm/1064 nm) vor der Behandlung bestimmt die Zielgenauigkeit.
Wichtigster Vergleich zwischen Pico-Toning und Laser-Toning.
Pico-Toning [Schnelle Wirkung]
- Photoakustische Stoßwellentherapie mit Pikosekundenpulsen.
- Durchschnittlich 5–7 abgeschlossene Sitzungen.
- Erholung 30 Minuten – 1 Stunde
- 150.000–250.000 Won pro Sitzung
Für oberflächliche Pigmentierung und schnelle Ergebnisse
Laser-Toning [Sicherheitsabstand]
- Photothermische Zersetzung mit Nanosekundenpulsen
- 10–15 kumulative Sitzungen
- Erholung: 2–3 Tage
- 70.000–120.000 Won pro Sitzung
Tiefes Melasma, empfindliche Haut, Budget-Split
Hybrid [Individuell angepasste Kombination]
- 3 Pico-Sitzungen + 4–5 Toning-Sitzungen
- Insgesamt 7–8 Sitzungen
- Reduziertes Risiko für postinflammatorische Hyperpigmentierung
- Gesamtkosten: 1–1,5 Millionen KRW
Pigmentierungskomplextyp · Optimale Effizienz
Auswahlhilfe je nach Situation
Wenn Sie viele oberflächliche Sommersprossen und Hautunreinheiten haben und einen wichtigen Termin vor sich haben Woche
Pico-Toning 532 nm Wellenlänge
Vorteilhaft für die gezielte Behandlung oberflächlicher Pigmentflecken und die Regeneration. Die Behandlung ist in 30 Minuten bis 1 Stunde abgeschlossen, ohne Ihren Zeitplan zu unterbrechen.
Bei starker Melasma, dunklem Hautton (Typ III-IV) und empfindlicher Haut
Laser-Toning 1064 nm Niedrige Leistung
Hohe Hautpenetration und großer Leistungsbereich reduzieren das Risiko von postinflammatorischer Hyperpigmentierung
Bei starker Melasma, dunklem Hautton (Typ III-IV) und empfindlicher Haut
Sie haben eine Kombination aus Hautunreinheiten und Melasma und möchten die Gesamtzahl der Sitzungen reduzieren?Hybrid-Protokoll (3 Pico-Sitzungen → 4-5 Toning-Sitzungen)
Beginnend mit der Pico-Pigmentierungsbehandlung, gefolgt von einem Toning zur Verfeinerung. Die Behandlung kann in insgesamt 7-8 Sitzungen abgeschlossen werden.
Wenn Sie Ihr Budget aufteilen und alle 2-3 Wochen in die Klinik kommen können.
Laser-Toning aufgeteilt in 10-15 Sitzungen
Niedriger Preis pro Sitzung und schrittweise Verbesserung durch kumulative Effekte, wodurch die Belastung auf mehrere Personen verteilt wird.
BudgetHäufige Missverständnisse
Missverständnis Pico-Toning ist grundsätzlich besser als Laser-Toning
Wahrheit Pico-Toning ist besonders effektiv bei oberflächlicher Pigmentierung und schneller Regeneration, insbesondere bei tieferem Melasma oder empfindlicher Haut. Der Leistungsbereich des Laser-Tonings ist hautschonender. Die geeignete Behandlung hängt von der Pigmenttiefe und dem Hautton ab. Missverständnis: Laser-Toning ist ineffizient, da viele Sitzungen erforderlich sind. Wahrheit: Die Kosten pro Sitzung sind gering, und durch den kumulativen Effekt ist eine stetige Verbesserung möglich. Die Gesamtkosten sind oft ähnlich oder sogar niedriger als beim Pico-Toning, was es budgetfreundlich macht.
Wichtige Hinweise vor der Tonisierung
- Verzichten Sie 2 Wochen vor der Behandlung auf exfolierende Inhaltsstoffe wie Retinol, AHA und BHA – erhöhtes Risiko für postinflammatorische Hyperpigmentierung (PIH) bei geschwächter Hautbarriere
- Tragen Sie am Behandlungstag alle 2 Stunden erneut Sonnenschutzmittel mit LSF 50+ PA++++ auf – beugt der Melaninbildung vor
- Vermeiden Sie 3 Tage nach der Behandlung Sauna, Dampfbad und heiße Duschen – Hitzereize können zu erneuter Pigmentierung führen
- Bei mehr als 10 Laser-Toning-Sitzungen ist eine LITT-Kontrolle (Toning Vitiligo) erforderlich – empfohlene Abstände 4–6 Wochen
- Bei zu hoher Pico-Toning-Leistung kann es zu vorübergehender Vitiligo kommen – beenden Sie die Behandlung nach 5–7 Sitzungen oder überprüfen Sie das Gerät. Einstellungen
Welche Behandlung ist weniger schmerzhaft, Pico-Toning oder Laser-Toning?
Laser-Toning ist vergleichsweise weniger schmerzhaft. Beim Pico-Toning wird mit Stoßwellen gearbeitet, daher ist das Stechen etwas stärker, während beim Laser-Toning Wärme erzeugt wird, sodass es sich hauptsächlich warm anfühlt. Beide Behandlungen können ohne Betäubungscreme durchgeführt werden.
In welcher Reihenfolge wird das Hybridprotokoll durchgeführt?
Normalerweise werden zunächst drei Sitzungen Pico-Toning durchgeführt, um die Pigmentierung abzubauen. Anschließend folgen vier bis fünf Sitzungen Laser-Toning, um das verbleibende Melanin zu entfernen. Dadurch wird das Risiko einer postinflammatorischen Hyperpigmentierung (PIH) im Vergleich zu nur sieben Pico-Toning-Sitzungen verringert und die Behandlungsdauer im Vergleich zu nur zwölf Laser-Toning-Sitzungen verkürzt. Besteht ein Risiko für Vitiligo, wenn ich mehr als zehn Laser-Toning-Sitzungen erhalte? Bei wiederholter Anwendung im Abstand von zwei Wochen über mehr als zehn Sitzungen besteht die Möglichkeit einer Vitiligo-Toning-Behandlung (LITT). Ein Hybridansatz mit einem Behandlungsabstand von vier bis sechs Wochen oder der Wechsel zu Pico-Toning nach fünf bis sieben Sitzungen ist unbedenklich. Vorbeugung ist wichtig, da bei einer Vitiligo-Erkrankung eine Erholungsphase von sechs bis zwölf Monaten erforderlich ist. Wie wähle ich zwischen 532 nm und 1064 nm Wellenlänge? Sie müssen sowohl die Pigmentierungstiefe als auch den Hautton berücksichtigen. 532 nm ist bei heller Haut (Typ I-II) für oberflächliche Sommersprossen und Unreinheiten unbedenklich, während 1064 nm bei dunkler Haut (Typ III-IV) für tiefes Melasma geeignet ist. Die Wellenlängenwahl nach der Diagnose bestimmt die Zielgenauigkeit. Kann sich die Pigmentierung nach der Toning-Behandlung verdunkeln? Bei postinflammatorischer Hyperpigmentierung (PIH) kann die Pigmentierung vorübergehend dunkler erscheinen. Die Wahrscheinlichkeit hierfür ist besonders hoch, wenn die Laserleistung zu hoch war oder der UV-Schutz unzureichend. Dem kann vorgebeugt werden, indem Sie drei Monate nach der Behandlung alle zwei Stunden eine Sonnencreme mit mindestens Lichtschutzfaktor 50 auftragen und die Melaninproduktion mit einem Vitamin-C-Serum hemmen. Ist eine Hautstraffungsbehandlung während der Schwangerschaft oder Stillzeit möglich? Obwohl der Laser selbst den Fötus nicht direkt beeinflusst, erhöhen hormonelle Veränderungen während der Schwangerschaft die Melaninproduktion. Dadurch kann die Behandlung an Wirksamkeit verlieren oder eine postinflammatorische Hyperpigmentierung (PIH) entstehen. Es wird empfohlen, die Behandlung erst nach der Geburt oder dem Ende der Stillzeit zu beginnen, wenn sich der Hormonspiegel stabilisiert hat. Diese Informationen dienen ausschließlich der Information und ersetzen keine ärztliche Beratung. Konsultieren Sie vor dem Eingriff unbedingt einen Spezialisten. Finden Sie die passende Klinik bei K-Dia.





